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Die Catch-All E-Mail-Adresse

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen den Sinn und Zweck sogenannter Catch-All E-Mail-Adressen näher bringen. Die Idee hinter dieser speziellen Art von E-Mail-Adresse ist folgende:

Eine als „Catchall“ konfigurierte E-Mail Adresse empfängt alle E-Mails an unkonfigurierte E-Mail Adressen, sodass Sie keine Nachrichten mehr verpassen. Damit verpassen Sie keine Nachrichten mehr, z.B. weil einem Bekannten/Kunden ein Tippfehler im Empfängerfeld unterlaufen ist.

Nun könnte man sagen: Ok, der Absender erhält ohnehin eine Fehlermeldung, dass die E-Mail an die eingegebene Empfängeradresse nicht zugestellt werden konnte, korrigiert den Tippfehler und schickt die E-Mail erneut. Doch das ist nur ein Use-Case. Was ist z.B., wenn der-/diejenige die Fehlermeldung nicht versteht? Oder sie gar nicht erst öffnet, da die meist kryptisch scheinende Fehlermeldung ja eine dieser Phishing-Mails sein könnte?

Für diese Zwecke wäre es schön, eine Adresse zu haben, bei der all diese fehl adressierten Nachrichten ankommen: Die Catch-All-Adresse.

Wie funktioniert die Catch-All E-Mail-Adresse?

Im Grunde handelt es sich nicht um eine E-Mail-Adresse, sondern vielmehr um eine Weiterleitung: Alle E-Mails, die an nicht existente E-Mail-Konten einer Domain geschickt werden, landen bei einer festgelegten Adresse. Dies kann ebenfalls ein Postfach der betreffenden Domain sein oder auch bei einem externen Mailanbieter. Das allein ist bereits ein guter Grund, sich Gedanken über die Einrichtung einer solchen Adresse zu machen. Doch damit nicht genug.

Verbesserte Sicherheit durch Catch-All Adressen

Die meisten Nutzer sind bei einer Vielzahl von Diensten angemeldet, für die meist eine und dieselbe E-Mail-Adresse verwendet wird. Warum benutzen Sie nicht für jede Webseite, auf der Sie sich registrieren, eine eigene Adresse, z.B. post@meinedomain.de für die Anmeldung bei Post/DHL, telefon@meinedomain.de für das Serviceportal Ihres Telefonabieters, facebook@meinedomain.de für Ihr Facebook-Konto usw.

Dies hat gleich mehrere Vorteile:

  • Sie können genau sagen, wer Ihnen eine Mail geschickt hat (bzw. wer Ihre E-Mail-Adresse unberechtigt an Werbefirmen weitergegeben hat), egal wie der Absender lauten mag.
  • Wird die Flut an Spam-Nachrichten an eine Adresse einmal zu groß, können Sie alle Nachrichten direkt in den Papierkorb umleiten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, wichtige Benachrichtigungen von anderen Diensten zu verpassen.
  • Falls die Benutzerdaten einer Webseite gehackt werden, gilt Ihre Kombination aus z.B. Login: „telefon@meinedomain.de“ und Passwort: „Pa$$w0rt“ nur für diese Seite, auch wenn Sie das Passwort noch für andere Seiten verwendet haben.

Probieren Sie es doch einmal aus. Wie Sie eine Catch-All-Adresse bei uns einrichten, erfahren sie in dieser Anleitung: Einrichten einer Catch-All E-Mail-Adresse

Let’s Encrypt: Kostenlose SSL-Verschlüsselung

Webhosting-Kunden von Campusspeicher können ab sofort kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt nutzen. Nachdem im Juli der Beta-Test erfolgreich beendet wurde, steht der Service von Let’s Encrypt ab sofort allen Kunden von Campusspeicher zur Verfügung. Für die Nutzung fallen keine zusätzlichen Kosten an. Mit der Einführung von Let’s Encrypt Zertifikaten sollen Nutzer vor Kommunikationsüberwachung, unterwünschten Cookies und Schadsoftware besser geschützt werden.

Wozu benötige ich SSL?

Wenn Sie die Kommunikation zwischen Ihnen und Besuchern Ihrer Website schützen möchten, benötigen Sie eine sichere Verbindung. Dies trifft vor allem zu, wenn sensible und schützenswerte Informationen wie Login-Daten übertragen werden. Kurz gesagt sind SSL-Zertifikate die perfekte Absicherung für Adminbereiche, Login-Pages, Online-Shops und andere gewerbliche Seiten. Aber auch private Websites profitieren vom erhöhten Vertrauen, das durch diese Zertifikate geschaffen wird.

Die Verschlüsselung ist heutzutage nicht nur ein Kriterium für die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite, sondern verbessert auch das Ranking Ihrer Webseite bei Suchmaschinen wie Google und Co.

Wie bekomme ich ein Let’s Encrypt Zertifikat?

Dank der vollständigen Integration in unser Kundencenter werden Zertifikate vollautomatisch erstellt, aktiviert und verlängert. Die Erstellung erfolgt direkt im Control Panel. Wir haben eine Schritt-für-Schritt Anleitung veröffentlicht, die Sie bei der Erstellung eines Zertifikats unterstützen soll.

Mail-Rejects durch SPF-Anpassung bei United Internet

In den letzten Tagen haben wir und vor allem unsere Kunden festgestellt, dass weitergeleitete E-Mails an GMX bzw. Web.de nicht zugestellt werden konnten. In der Folge haben wir eine Vielzahl von Anrufen und E-Mails erhalten.

Grund für die Ablehnung der E-Mails

Eine detaillierte Recherche und letztendlich ein Beitrag auf Heise hat gezeigt, dass United Internet verschärfte Spam-Maßnahmen eingeführt hat, die zur Ablehnung von weitergeleiteten E-Mails an eine 1und1-, GMX- oder Web.de-Adresse führte. Die Änderungen wurden am sog. Sender Policy Framework (SPF) vorgenommen. Betroffen sind alle Domainnamen, die im jeweiligen SPF-Eintrag „-all“ anstatt „~all“ verwenden.

Was ist SPF?

Das Sender Policy Framework soll verhindern, dass Spam mit gefälschten Absendern versendet wird. Hierzu wird über einen DNS-Eintrag in der Domain festgelegt, welche Mailserver ausgehende E-Mails versenden dürfen. Typischerweise listet ein SPF-Eintrag also alle zugelassenen Netzbereiche auf, über welche E-Mails versendet werden dürfen und enthält zusätzliche Anweisungen, wie mit E-Mails verfahren wird, die über andere Mailserver versendet werden. So lautet der SPF-Eintrag von Campusspeicher beispielsweise:

v=spf1 mx a a:mx.campusspeicher.de ~all

Der Eintrag bedeutet: E-Mails dürfen über den Mailserver „mx.campusspeicher.de“ verschickt werden, alle andere Mailserver sollten nicht über diese Domain versenden. Allerdings erfolgt mit diesem Eintrag auch keine Blockierung der E-Mail, sondern nur ein negatives Scoring bei einem Spam-Filter.

Warum hat United Internet dieses Änderung vorgenommen?

Angesichts der Tatsache, dass immer wieder Spam mit gefälschten Absendern versendet wird, scheint SPF eine runde Sache. Doch in der Vergangenheit hat diese Technik auch zu viel Kritik geführt. So kann z.B. nicht immer genau festgelegt werden, über welchen Mailserver eine ausgehende E-Mail versendet wird. Die Folge kann im schlimmsten Fall Mailverlust bedeutet. Sollten Sie SPF daher nutzen, empfehlen wir Ihnen den Eintrag auf „~all“ abzumildern. Ansonsten werden weitergeleitete E-Mails an GMX und Co. ab sofort blockiert.

Übrigens: Campusspeicher erstellt seit einigen Monaten standardmäßig für neue Domains einen SFP-Eintrag. Allerdings verwenden wir ebenfalls den Eintrag „~all“, um solche Probleme zu vermeiden.

Installation von Piwik

Piwik ist eine Open Source Webanalyse-Anwendung mit deren Hilfe Sie detaillierte Statistiken zum Nutzerverhalten auf Ihren Domains erheben können. Dabei werden von den Benutzern Ihrer Website z.B. die geografische Herkunft, der Zugang zur Website, die Verweildauer oder die ausgelieferten Informationen erfasst.

 

Die Installation ist mit einem Webhosting-Paket bei Campusspeicher möglich. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie die Installation mit Hilfe des App-Installers funktioniert.

Um Piwik zu installieren, loggen Sie sich zunächst in Ihr Kundencenter ein und öffnen Sie das Control Panel.

Control Panel öffnen

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OwnCloud 8 – Installation auf einem Webhosting-Paket

In einem vorherigen Beitrag sind wir bereits auf die Vorteile eines eigenen Cloudspeichers auf Basis von OwnCloud eingegangen. Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie einfach die Installation auf einem unserer Webhosting-Pakete ist. Für den produktiven Einsatz von OwnCloud empfehlen wir Ihnen mindestens das Paket Master.

Installation vorbereiten

Im ersten Schritt laden wir die aktuelle Version von OwnCloud auf der Webseite des Herstellers unter https://owncloud.org/install/ herunter. Es stehen mehrere Download-Varianten zur Verfügung. Für die Installation auf einem Webhosting-Paket benötigen Sie den Web Installer. Um die Datei auf Ihren Computer zu laden, klicken Sie mit einem Rechtsklick auf „here“.

Installationsdatei auf Ihren Webspace laden

  1. Laden Sie die Installationsdatei setup-owncloud.php nun mittels FTP oder der Dateiverwaltung des Control Panels in das Hauptverzeichnis der gewünschten Domain. In unserem Beispiel haben wir für die spätere Verwendung von OwnCloud eine separate Subdomain (hier: cloud.campusdomain.de) eingerichtet.
  2. Öffnen Sie nun die verwendete Webadresse (URL), um die Installation von OwnCloud zu starten:
    http://<ihreDomain>/setup-owncloud.php
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OwnCloud – unabhängiger Cloudspeicher

Der Begriff „Cloudspeicher“ ist in den Medien inzwischen allgegenwärtig. Und so gibt es heutzutage unzählige Anbieter solcher Cloudspeicher-Lösungen, nahezu alle aus den USA. Die Angebote sind anfangs meist kostenlos und werden in Verbindung mit Smartphones, Programmen oder Mailadressen angeboten oder sind schon vorinstalliert. Das klingt zunächst verlockend, doch mit der Flut an Angeboten kommt auch die Frage auf, welches denn nun das für Sie passendste und sicherste ist. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen den Cloudspeicher „OwnCloud“ vorstellen.

Warum gerade OwnCloud und worin unterscheidet es sich von anderen Anbietern?

Als kostenloses Open-Source-Projekt bietet Ihnen OwnCloud, nach einmaliger Einrichtung, die Möglichkeit, alle gewünschten Daten, Kontakte, Termine und Projekte in einer einfach zu bedienenden Oberfläche zu synchronisieren und zu verwalten.

Der Vorteil: Sie bestimmen wo die Daten gespeichert werden und gewähren Dritten keinen Einblick. Die einzige Voraussetzung zur Nutzung von OwnCloud ist ein Webhosting-Paket, das PHP und MySQL beinhaltet. Einmal eingerichtet stehen Ihnen Clients für PC, Mac und Linux kostenfrei zur Verfügung, um Ihre Dateien automatisch zu synchronisieren. Die Bedienung ist einfach und erfolgt analog zu Dropbox & Co.

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Bessere Platzierung in Suchmaschinen

Wer einen Webauftritt plant und eine Homepage veröffentlicht, möchte natürlich auch, dass diese möglichst oft besucht wird. Die am häufigsten aufgerufene Seite ist Google. Das liegt daran, dass sich viele Leute nicht die genaue Domain der gewünschten Seite merken, sondern den einfachen Weg über eine Suchmaschine nehmen. Dies ist bei den meisten Browsern schon in der Adressleiste automatisch integriert. Aber wodurch werden diese Suchmaschinenergebnisse beeinflusst?

Natürlich gibt es Möglichkeiten, Agenturen oder SEO-Spezialisten zu beauftragen, die einem dabei helfen, die eigene Homepage in Suchmaschinen zu verbessern, aber oftmals helfen schon einige Tipps, die man bei der Konzeption und bei der Entwicklung der Website beachten sollte, um einen höheren Platz in der Suche zu erlangen.

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WordPress-Installation in 5 Minuten

Die Installation von WordPress ist durch unseren App-Installer sehr einfach möglich. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie WordPress installieren und somit Ihren eigenen Blog betreiben können. Die Installation von WordPress ist auf allen angebotenen Webhosting-Paketen möglich und nimmt maximal 5 Minuten in Anspruch.

Schritt 1

Loggen Sie sich zunächst in Ihr Campusspeicher Kundenkonto ein und navigieren Sie zu dem „Control Panel„.

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