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PHP 7.1 ab sofort verfügbar

heute möchte ich Ihnen mitteilen, dass ab sofort PHP 7.1 bei unseren Webhosting-Paketen und Managed Servern zur Verfügung steht. Bei der Entwicklung von PHP 7.1 wurden hauptsächlich kleinere Verbesserungen und Funktionserweiterungen gegenüber der Version 7.0 vorgenommen. PHP 7.1 ist größtenteils abwärtskompatibel zu der vorangegangenen Version PHP 7.0. Einige Tests zeigen, dass die Performance gegenüber PHP 7.0 nochmals gesteigert wurde.

Wie kann ich die PHP-Version ändern?

Sie können die neue PHP-Version über „PHP-Einstellungen“ in Ihrem Control Panel auswählen. Zur Auswahl steht sowohl die Ausführung als FastCGI als auch die Ausführung als PHP-FPM. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung haben wir in unserer Hilfe veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was gibt es zu beachten?

Bitte prüfen Sie vor der Umstellung auf PHP 7.1, ob die auf Ihrer Webseite eingesetzte Anwendung bereits mit der neuen Version kompatibel ist. Dies erfolgt im Regelfall über die entsprechenden Produktseiten der Hersteller. Dies gilt insbesondere für Erweiterungen (z.B. WordPress-Plugins), die nicht zwangsläufig kompatibel sein müssen. Natürlich können Sie die PHP-Version jederzeit in Ihrem Control Panel auf eine ältere Version umstellen, falls Sie Probleme feststellen.

 

Setup-Modus für Webhostingpakete

Die Prämisse

Seit einigen Monaten bemerkten wir eine Steigerung an Anfragen aufgrund von Installationen  php-basierter Website-Applikationen, welche temporär für die Durchführung der Installationsroutinen mehr Arbeitsspeicher und eine längere Skriptlaufzeit benötigten, als für das jeweilige Webhosting-Paket vorgesehen.

Aus diesem Grunde kamen wir zu dem Entschluss eine neue Funktionalität einzuführen, mithilfe derer sich ein Kunde temporär mehr Leistung für sein Webhosting-Paket freischalten lassen kann. Diese kostenfreie Option sollte insbesondere praktisch für eingangs erwähnte, aufwendigere php-basierte Skriptausführungen (Installation, Erstellung eines Dumpfiles über das Webseitenbackend etc.) sein.

Die Konzeption

Erstes Konzept des Frontends

Die Verantwortung für dieses Projekt wurde mir übertragen und so begann ich mit dem ersten Schritt, der Konzeption. Ziel war es, den Setup-Modus in sinnvoller Weise in die bisherige Struktur des Kundenbereichs einzufügen und die Benutzung des Features so simpel wie möglich zu gestalten. Das Frontend-Konzept entwickelte sich also schnell in die Richtung, dass die Unterseite über die Detailansicht des jeweiligen Webhosting-Pakets zu erreichen sein sollte (neben anderen administrativen Funktionen wie Kündigung oder Erweiterung des Pakets). Außerdem sollte der Installationsmodus sich über einen Button mit fest vorgegeben Parametern für einen fest vorgegebenen Zeitraum aktivieren lassen. Dies hat zwar den Nachteil, dass hier individuelle Anpassungen nicht vorgenommen werden können, jedoch bewegen sich die meisten Installationsanforderungen der Applikationen, die unsere Kunden nutzen in einem ähnlichen Rahmen und so können wir recht gut einschätzen, was der Setup-Modus bieten muss, um wirklich sinnvoll zu sein.

Die Durchführung

Nach der Konzeptionsphase gliederte ich das Projekt in drei logische Komponenten (Frontend, Backend & Webhosting-Server) und begann mit der Implementierung des Features in die vorhandene Infrastruktur. Der Fokus lag hier darauf, die einzelnen Funktionen so atomar wie möglich zu gestalten, um nachträgliche Anpassungen oder Änderungen so einfach wie möglich zu gestalten. Die Kommunikation der einzelnen Komponenten wurde über klar definierte Schnittstellen realisiert, was der Wartbarkeit und Austauschbarkeit der Service-Bestandteile ebenfalls zugute kommen soll.

Das Ergebnis

Finale Darstellung des Setup-Modus im Frontend

Den Setup-Modus kann nun jeder Kunde mit einem Webhosting-Paket nutzen, geeignet ist der Setup-Modus insbesondere für Pakete <= Master und ältere Pakete, die noch über geringere Leistungsparameter verfügen.
Eine kurze Anleitung zur Bedienung des Setup-Modus findet sich auch in unseren Hilfeseiten unter folgendem Link.

Mail-Rejects durch SPF-Anpassung bei United Internet

In den letzten Tagen haben wir und vor allem unsere Kunden festgestellt, dass weitergeleitete E-Mails an GMX bzw. Web.de nicht zugestellt werden konnten. In der Folge haben wir eine Vielzahl von Anrufen und E-Mails erhalten.

Grund für die Ablehnung der E-Mails

Eine detaillierte Recherche und letztendlich ein Beitrag auf Heise hat gezeigt, dass United Internet verschärfte Spam-Maßnahmen eingeführt hat, die zur Ablehnung von weitergeleiteten E-Mails an eine 1und1-, GMX- oder Web.de-Adresse führte. Die Änderungen wurden am sog. Sender Policy Framework (SPF) vorgenommen. Betroffen sind alle Domainnamen, die im jeweiligen SPF-Eintrag „-all“ anstatt „~all“ verwenden.

Was ist SPF?

Das Sender Policy Framework soll verhindern, dass Spam mit gefälschten Absendern versendet wird. Hierzu wird über einen DNS-Eintrag in der Domain festgelegt, welche Mailserver ausgehende E-Mails versenden dürfen. Typischerweise listet ein SPF-Eintrag also alle zugelassenen Netzbereiche auf, über welche E-Mails versendet werden dürfen und enthält zusätzliche Anweisungen, wie mit E-Mails verfahren wird, die über andere Mailserver versendet werden. So lautet der SPF-Eintrag von Campusspeicher beispielsweise:

v=spf1 mx a a:mx.campusspeicher.de ~all

Der Eintrag bedeutet: E-Mails dürfen über den Mailserver „mx.campusspeicher.de“ verschickt werden, alle andere Mailserver sollten nicht über diese Domain versenden. Allerdings erfolgt mit diesem Eintrag auch keine Blockierung der E-Mail, sondern nur ein negatives Scoring bei einem Spam-Filter.

Warum hat United Internet dieses Änderung vorgenommen?

Angesichts der Tatsache, dass immer wieder Spam mit gefälschten Absendern versendet wird, scheint SPF eine runde Sache. Doch in der Vergangenheit hat diese Technik auch zu viel Kritik geführt. So kann z.B. nicht immer genau festgelegt werden, über welchen Mailserver eine ausgehende E-Mail versendet wird. Die Folge kann im schlimmsten Fall Mailverlust bedeutet. Sollten Sie SPF daher nutzen, empfehlen wir Ihnen den Eintrag auf „~all“ abzumildern. Ansonsten werden weitergeleitete E-Mails an GMX und Co. ab sofort blockiert.

Übrigens: Campusspeicher erstellt seit einigen Monaten standardmäßig für neue Domains einen SFP-Eintrag. Allerdings verwenden wir ebenfalls den Eintrag „~all“, um solche Probleme zu vermeiden.

OwnCloud 8 – Installation auf einem Webhosting-Paket

In einem vorherigen Beitrag sind wir bereits auf die Vorteile eines eigenen Cloudspeichers auf Basis von OwnCloud eingegangen. Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie einfach die Installation auf einem unserer Webhosting-Pakete ist. Für den produktiven Einsatz von OwnCloud empfehlen wir Ihnen mindestens das Paket Master.

Installation vorbereiten

Im ersten Schritt laden wir die aktuelle Version von OwnCloud auf der Webseite des Herstellers unter https://owncloud.org/install/ herunter. Es stehen mehrere Download-Varianten zur Verfügung. Für die Installation auf einem Webhosting-Paket benötigen Sie den Web Installer. Um die Datei auf Ihren Computer zu laden, klicken Sie mit einem Rechtsklick auf „here“.

Installationsdatei auf Ihren Webspace laden

  1. Laden Sie die Installationsdatei setup-owncloud.php nun mittels FTP oder der Dateiverwaltung des Control Panels in das Hauptverzeichnis der gewünschten Domain. In unserem Beispiel haben wir für die spätere Verwendung von OwnCloud eine separate Subdomain (hier: cloud.campusdomain.de) eingerichtet.
  2. Öffnen Sie nun die verwendete Webadresse (URL), um die Installation von OwnCloud zu starten:
    http://<ihreDomain>/setup-owncloud.php
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.htaccess: Weiterleitungen verwalten

Eine .htaccess-Datei ist eine Konfigurationsdatei, in der Verzeichnisbezogene Regeln aufgestellt werden können. Üblicherweise nutzt man diese Datei, um einen Zugriffsschutz auf ein Verzeichnis einzurichten. Auch in Bezug auf suchmaschinenfreundliche URLs kommen .htaccess-Dateien zum Einsatz. An dieser Stelle möchten wir jedoch erläutern, wie Sie Weiterleitungen (Redirects) mit Hilfe einer .htaccess-Datei einrichten. In der Regel wird die Datei im Hauptverzeichnis der entsprechenden Domain erstellt.

301-Weiterleitung

Bei der 301-Weiterleitung handelt es sich um eine dauerhafte Weiterleitung von einer bestehenden Domain auf eine Andere. Der Einsatz einer 301-Weiterleitung ist immer dann sinnvoll, wenn sich URL-Strukturen einer Website ändern oder der Domainname gewechselt wird. Bei dieser Weiterleitung wird der Besucher beim Aufruf der Domain auf www.zieldomain.tld weitergeleitet.

RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^(.*)$ http://www.zieldomain.tld/$1 [R=301,L]

Umleitung auf die Domain mit www.

Es hat sich herumgesprochen, das Internetadressen gewöhnlich mit www. anfangen. Möchte man Besucher der Webseite stets auf die www.ihredomain.tld weiterleiten, so geht dies mit folgender Anweisung:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^ihredomain.tld$
RewriteRule ^(.*)$ http://www.ihredomain.tld/$1 [R=301,L]

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